| 67. Tag | ||
| Nach sternenklarer Nacht mitten in der Gobi erleben wir einen fantastischen Sonnenaufgang. Und gleich danach wird auch schon wieder die Fahrt fortgesetzt. Ärger bereiten uns zunehmend die Ersatzhalterungen, die etliche Male aufschlagen, sich dadurch verbiegen oder gar aufspringen. Leo und Peter erwischt es schlimmer: Ihnen platzt der rechte Vorderreifen. Dadurch wird auch die Felge völlig demoliert. Gottlob haben wir Bagi dabei, einen tüchtigen mongolischen Monteur. Ganz fix behebt er diesen und weitere Schäden. Helfen kann Bagi auch, als bei Uwes Wagen die Kühlwassertemperatur enorm hochschnellt. Eine Sicherung war kaputt. Vorangegangen war, dass beim Aufsetzen in einem Sandbett die ganze Vorderfront nach oben gedrückt wurde. Wie sich später herausstellt, haben auch die Stossdämpfer seines Renault Master sehr gelitten. Wenngleich lebensfeindlich bietet die Gobi immer wieder überwältigende Ausblicke. Den tiefblauen Himmel zieren hellweiße Wölkchen. Diese wiederum werfen dunkle Schatten. Nach 200 Kilometer Piste folgen nochmals so viele auf einer gut ausgebauten Teerstraße. Ziel am Abend ist ein Camp im Tereldsh-Nationalpark nahe Ulan Bator. Ihn kennzeichnen wunderschöne rötliche Felsformationen. Überall an den Hängen blühen Edelweiß und Enzian. Zu den Bildern |